GEGENSÄTZE IN BALANCE

Existenz geschieht immer im Spannungsfeld von Polarität.
Das Wort Yoga kommt von  „Joch“ .  Angejocht / verbunden wird  scheinbar Gegensätzliches
(z.B. Materie und Geist, oder –  um ein altes Yoga-Gleichnis zu zitieren: Kutsche und Pferdegespann)
was  jedoch zusammengehört.
Auch Hatha („Ha“= männliche Sonnenkraft, erhitzend, aktiv; „Tha“= weibliche Mondkraft, kühlend, passiv)
ist ein Ausdruck dieser unauflöslichen Verbundenheit.
Die Hatha Yoga Praxis setzt sich zusammen aus den Körperübungen (asanas ), Atemübungen (pranayama)
und der Meditation.
Die angestrebte „ideale“ Yoga-Haltung vereint in sich sowohl Stärke/Festigkeit und gleichzeitig
Leichtigkeit / Geschmeidigkeit. Körper und Geist kommen in Harmonie.
Da Balance  aber nichts Statisches ist, sich alles ständig wieder verändert, muss  immer wieder angepasst,
neu ausbalanciert werden. Nur im relativen Gleichgewicht aller Kräfte  und Strömungen
fühlt der Mensch sich langfristig wohl und ist gesund. Übermässige, anhaltende Einseitigkeit, Über- aber auch Unterforderung  führen zu Unzufriedenheit und Krankheit. Stillstand ist Tod.